Fragen und Antworten

  1. Was kostet die Beratung?
  2. Wie lange dauert das Gespräch?
  3. Wer erfährt von den Gesprächsinhalten?
  4. Wer stellt einen Antrag auf stationäre Behandlung bzw. Therapie?
  5. Sind Terminvereinbarungen erforderlich oder kann ich jederzeit in die Beratungsstelle kommen?
  6. Wird die Beratung/Behandlung bei einem Rückfall abgebrochen?
  7. Können sich nur abhängige Menschen beraten lassen?
  8. Ist es möglich, sich einen speziellen Berater oder Therapeuten auszusuchen?
  9. Gibt es die Möglichkeit, an Gruppen teilzunehmen?
  10. Ist die Zugehörigkeit zu einer Kirche Voraussetzung für eine Beratung? 

 

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1. Was kostet die Beratung?

Jede Beratung ist kostenlos. Sie können unabhängig von Alter, Konfession, Nationalität oder Weltanschauung unsere Angebote nutzen. Alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Nur die Teilnahme am Gruppenangebot für alkoholauffällige Straßenverkehrsteilnehmer ist kostenpflichtig.

2. Wie lange dauert das Gespräch?

Abhängig von der jeweiligen aktuellen Situation dauert ein Beratungsgespräch ca. 50 Minuten.

3. Wer erfährt von den Gesprächsinhalten?

Alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Es werden keinerlei Gesprächsinhalte bzw. Daten ohne Zustimmung des Klienten an Dritte weitergegeben, auch nicht an Familienangehörige oder an die Polizei.

4. Wer stellt einen Antrag auf stationäre Behandlung bzw. Therapie?

Die Beantragung einer stationären Behandlung bzw. Therapie erfolgt über die Mitarbeiter der Beratungsstelle. Kostenträger einer stationären Therapie sind die Rentenversicherungen, die Krankenversicherung oder der Landeswohlfahrtsverband. Die Klärung der Zuständigkeit übernimmt die Beratungsstelle. Die Dauer der Bearbeitung eines Therapieantrages ist abhängig vom jeweiligen Kostenträger und kann zwischen 4 Wochen und ca. 6 Monaten liegen.

5. Sind Terminvereinbarungen erforderlich oder kann ich jederzeit in die Beratungsstelle kommen?

Jeden Montag von 13:00 Uhr bis15:00 Uhr und jeden Dienstag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr erfolgt eine offene Sprechstunde, d. h. hier sind Gespräche ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Während der Sprechzeiten oder per Telefon, Internet oder Fax kann jederzeit Kontakt zur Beratungsstelle aufgenommen werden. Günstig ist es, einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren.

6. Wird die Beratung/Behandlung bei einem Rückfall abgebrochen?

Nein. Rückfälle gehören zu einer Abhängigkeitserkrankung. Voraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit ist die Motivation, an bestehenden Problemen bzw. problematischen Verhaltensweisen weiter mitzuarbeiten.

7. Können sich nur abhängige Menschen beraten lassen?

Nein, die Beratungsstelle bietet Hilfe, Unterstützung und Informationen auch für Angehörige und Interessierte an.

8. Ist es möglich, sich einen speziellen Berater oder Therapeuten auszusuchen?

Ja, es besteht die Möglichkeit, zwischen weiblichen und männlichen Beratern bzw. Therapeuten zu wählen.

9. Gibt es die Möglichkeit, an Gruppen teilzunehmen?

Wir bieten mehrere Gruppen an:

- Motivationsgruppe Alkohol
- Nachsorgegruppe für Klienten, die eine Therapie absolviert haben und abstinent leben
- Gruppenangebot für alkoholauffällige Straßenverkehrsteilnehmer
- Motivationsgruppe Drogen

10. Ist die Zugehörigkeit zu einer Kirche Voraussetzung für eine Beratung?

Nein, jeder Bürger kann unabhängig von Alter, Konfession oder Nationalität unsere Angebote wahrnehmen